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Pflegekassen-Versicherte bewerten die Pflegebegutachtung bei Befragung positiv

85 Prozent der befragten Versicherten sind mit der Begutachtung des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg im Hausbesuch und 82,6 Prozent mit der Begutachtung durch ein strukturiertes Telefoninterview zufrieden. Das ist das Ergebnis der Versichertenbefragung zum Jahr 2025, die eine externe wissenschaftliche Stelle im Auftrag des Medizinischen Dienstes bundesweit ausgewertet hat.

Zwei Kreisdiagramme zur Gesamtzufriedenheit mit der Pflegebegutachtung durch den MD BB im Jahr 2025. Links: Begutachtung im Hausbesuch – 85,0 % zufrieden, 9,4 % teilweise zufrieden, 5,5 % unzufrieden. Rechts: Begutachtung durch strukturiertes Telefoninterview – 82,6 % zufrieden, 10,8 % teilweise zufrieden, 6,6 % unzufrieden.
Bild: Positiv sehen die begutachteten Versicherten der Pflegekassen die Begutachtung im Hausbesuch und die Begutachtung durch Telefoninterview.

Für die Befragung wurden für den Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg 2.080 anonymisierte Fragebögen aus dem Jahr 2025 ausgewertet. Demnach waren 85 Prozent der Befragten mit der Begutachtung im Hausbesuch insgesamt zufrieden (Telefoninterview 82,6 Prozent), 9,4 Prozent waren teilweise zufrieden (Telefoninterview 10,8 Prozent) und 5,5 Prozent (Telefoninterview 6,6 Prozent) unzufrieden. „Das zeigt, dass beide Begutachtungsformate von den Versicherten weiterhin sehr positiv angenommen werden“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Axel Meeßen vom Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg.

Gutachterinnen und Gutachter werden als kompetent und einfühlsam wahrgenommen

Besonders positiv wurde die Gesprächsführung der Gutachterinnen und Gutachter eingeschätzt. Diese ist ein Schlüsselfaktor für eine verständliche, respektvolle und transparente Begutachtung. Die Befragung bestätigt zudem, dass die Pflegebegutachtung aus Sicht der Versicherten gut organisiert ist. Gleichzeitig wünschten sich viele Versicherte, dass sie individueller zu ihrer Pflegesituation beraten werden.

„Wir freuen uns, über das anhaltende Vertrauen der Versicherten der Pflegekassen in unsere Arbeit. Das Engagement unserer Gutachterinnen und Gutachter für eine verantwortungsvolle und menschlich zugewandte Pflegebegutachtung kommt bei den Menschen an. Die Befragungsergebnisse nutzen wir auch künftig als Grundlage, um unsere Begutachtung gezielt die die pflegebedürftigen Menschen sowie ihre An- und Zugehörigen weiterzuentwickeln“, so Dr. Meeßen. Weiter: „Beispielsweise werden wir die Individualität der Begutachtungen bei unseren Fortbildungen gezielt stärken. Auf unterstützende Angebote von Pflegekassen, Pflegestützpunkten und -zentren werden wir bei den Begutachtungen noch intensiver hinweisen.“

Versicherte zeigen großes Interesse

Von den im vergangenen Jahr in den Ländern Berlin und Brandenburg versandten 5.132 Fragebögen sind 2.080 beantwortet und ausgewertet worden. Zusätzlich haben 781 Befragte freie Kommentare, Lob und Kritik auf den Fragebögen abgegeben. Die hohen Rücklaufquoten von 41,9 % bei persönlichen Begutachtungen und 37,5 % bei telefonischen Begutachtungen belegen das große Interesse der Menschen an der Pflegebegutachtung.

Die Ergebnisse der repräsentativen Versichertenbefragung zur Pflegebegutachtung 2025 finden Sie unter Bericht Versichertenbefragung MD Berlin-Brandenburg 2025 barrierefrei.


Hintergrund

Die Befragung der Versicherten zu ihren Erfahrungen mit der Pflegebegutachtung erfolgt regelmäßig: Seit 2014 erhalten zufällig ausgewählte Versicherte nach ihrer Begutachtung einen anonymisierten Fragebogen, mit dem sie die Gutachterinnen und Gutachter sowie den Ablauf der Pflegebegutachtung bewerten können. Die Auswertung der Fragebögen erfolgt durch eine externe wissenschaftliche Stelle.

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Pressekontakt

Pressekontakt des MD Berlin-Brandenburg

Annekatrin Kranepuhl

Foto der Leiterin der Stabsstelle Vorstand, Gremien und Kommunikation sowie stellvertretenden Leiterin des Geschäftsbereichs Unternehmensservice, Annekatrin Kranepuhl

Leiterin der Stabsstelle Vorstand, Gremien und Kommunikation
Medizinischer Dienst Berlin-Brandenburg
Lise-Meitner-Str. 1
10589 Berlin

Telefon: 030/202023-5040

E-Mail: kommunikation(at)md-bb.org