Beide Gesprächstermine waren geprägt von gegenseitiger Neugier und hohem fachlichen Interesse an unseren Aufgaben und Strukturen. Einige Abgeordnete kannten uns bereits aus vorherigen Gesprächen oder sogar Hospitationen. Andere hatten in ihrer politischen Laufbahn weniger Berührungspunkte mit dem Medizinischen Dienst als Akteur im Gesundheitswesen.
Drei große Versorgungsthemen im Fokus
Beide Besuchstermine drehten sich um die großen Themen Krankenhausreform, Pflegepolitik und ambulante Versorgung. Vorstand, Ärztliche Leitung und Führungskräfte unseres Medizinischen Dienstes illustrierten beispielsweise unsere Unterstützung für den Berliner Senat und die Brandenburger Landesregierung in Fragen der Krankenhausprüfung und -planung. Anhand unserer Versorgungsberichte zu Arbeitsunfähigkeit und Außerklinischer Intensivpflege stellten sie unsere Aufgaben und Analysen im ambulanten Bereich vor. Die Entwicklungen in der Pflege war ebenfalls Gesprächsthema – im Hinblick auf die steigende Zahl an Pflegebedürftigen und mit Blick auf die Qualität und Sicherheit in stationären und ambulanten Einrichtungen. Wir beantworteten zudem Fragen zu Digitalisierung, Bürokratieabbau und unserer Perspektive auf anstehende Reformvorhaben.
Gleichzeitig haben wir aufmerksam zugehört, um die Bedürfnisse und Perspektiven der verschiedenen politischen Richtungen besser zu verstehen. Schwerpunkte und Ziele unterscheiden sich. Gerade deshalb können Gespräche darüber fruchtbar sein. Der persönliche, vertrauensvolle Austausch bleibt daher aus unserer Sicht wichtig und wird von uns weiter fortgesetzt.
Denn es liegt uns am Herzen, die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in den Landesparlamenten weiter zu unterstützen, die Gesundheitsversorgung für Bevölkerung in Berlin und Brandenburg gut und gerecht zu gestalten.