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Bericht des MD Berlin-Brandenburg gibt erstmalig Aufschluss über regionale AKI-Versorgungsstrukturen

Die Begutachtung von Außerklinischer Intensivpflege (AKI) zählt zu den jüngsten Aufgabengebieten der Medizinischen Dienste. Seit 2023 prüfen unsere ärztlichen und pflegefachlichen Begutachtenden, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für die Verordnung von AKI erfüllt sind und die medizinische und pflegerische Versorgung am Leistungsort sichergestellt ist.

Begleitbild für die Pressemitteilung zum AKI-Versorgungsbericht

Diese fachliche, unabhängige Begutachtung ist für die Betroffenen und deren Angehörige richtungsweisend. Denn bei intensivpflegebedürftigen Patientinnen und Patienten besteht täglich ein Risiko für lebensbedrohliche gesundheitliche Ereignisse, weshalb sie einen besonders hohen Bedarf an qualitätsgesicherter medizinischer Behandlungspflege haben.

Breite Datenbasis für bessere Versorgung

Als vor drei Jahren die ersten AKI-Begutachtungen anliefen, war noch wenig über die Versorgungslandschaft in Berlin und Brandenburg bekannt. Umso wichtiger ist unser erster AKI-Bericht, den wir heute veröffentlichen: für Leistungserbringer, Kranken- und Pflegekassen, politische Entscheidungsträger, für unseren Verwaltungsrat, der den Bericht in Auftrag gegeben hat, und natürlich für Betroffene und ihre Angehörigen.

Auf der Grundlage von über 1.400 Begutachtungen im Jahr 2024 schauen wir bei unserer Analyse auf viele Aspekte: Leistungsorte, Diagnosen, Versorgungsmerkmale, Ergebnisverteilungen. Besonderes Augenmerk legen wir auf strukturelle Mängel und Lücken, die wir bei der Prüfung von Anspruchsvoraussetzungen und am Leistungsort feststellen.

Der Bericht zeigt auch auf, wie wir diese Probleme im Dialog mit unseren Interessengruppen adressieren, um gemeinsam die Versorgung intensivpflegebedürftiger Menschen zu verbessern.

Digitaler Bericht mit besonderem Highlight

Mit dieser Veröffentlichung schaffen wir ein breites Bewusstsein für die AKI-Begutachtung und machen die Ergebnisse und Erkenntnisse unserer täglichen Arbeit transparent. Wir haben den Bericht bewusst digital und interaktiv gestaltet, um alle Daten und Analysen kompakt und verständlich darzustellen“, erklärt Regionalleiterin Edith Alarcon-Drüge. Ein wichtiges Element des Berichts ist der Podcast „Stimmen aus dem Dienst“, in dem Dr. Ina Jovanovic persönlich und eindrücklich schildert, was die Arbeit der Abteilung ausmacht und welche Bedeutung die fachlich gesicherte, unabhängige Begutachtung durch den Medizinischen Dienst hat.

Den vollständigen digitalen Bericht finden Sie auf unserer Website unter AKI-Versorgungsbericht | Medizinischer Dienst Berlin-Brandenburg oder hier als kompakte PDF-Datei zum Download: AKI-Versorgungsbericht.

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Pressekontakt

Pressekontakt des MD Berlin-Brandenburg

Annekatrin Kranepuhl

Foto der Leiterin der Stabsstelle Vorstand, Gremien und Kommunikation sowie stellvertretenden Leiterin des Geschäftsbereichs Unternehmensservice, Annekatrin Kranepuhl

Leiterin der Stabsstelle
Vorstand, Gremien und Kommunikation
Medizinischer Dienst Berlin-Brandenburg
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin

Telefon: 030/202023-5040

E-Mail: kommunikation(at)md-bb.org