Gut organisiert

Mit unserer transparenten Organisation erfüllen wir unsere anspruchsvollen Begutachtungs- und Beratungsaufgaben.

Unser aktuelles Organigramm finden Sie hier.

Nach § 278 des Fünften Sozialgesetzbuches besteht in jedem deutschen Bundesland ein Medizinischer Dienst als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Für die Bundesländer Berlin und Brandenburg wurde am 1. Mai 2021 ein gemeinsamer Medizinischer Dienst mit Sitz in Potsdam errichtet.

Die Organe des Medizinischen Dienstes sind nach dem Fünften Sozialgesetzbuch (§ 279) der Verwaltungsrat und der Vorstand.  

Aufgabe des Vorstandes ist insbesondere die Führung der laufenden Geschäfte sowie die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Medizinischen Dienstes. 

Der Verwaltungsrat hat nach dem Gesetz 

  • die Satzung zu beschließen 

  • den Haushaltsplan festzustellen, 

  • die jährliche Betriebs- und Rechnungsführung zu prüfen 

  • die Richtlinien für die Erfüllung der Aufgaben des Medizinischen Dienstes unter Beachtung der Richtlinien und Empfehlungen des Medizinischen Dienstes Bund nach § 283 Absatz 2 aufzustellen 

  • Nebenstellen zu errichten und aufzulösen und 

  • den Vorstand zu wählen und zu entlasten. 

Der Verwaltungsrat besteht aus 23 Vertreterinnen und Vertretern. 16 von ihnen kommen aus der sozialen Selbstverwaltung – je zur Hälfte von der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerseite. Sie werden als stimmberechtigte Ehrenamtliche durch die Krankenkassen und deren Verbände in den Verwaltungsrat gewählt. Sieben weitere Mitglieder werden von der Aufsicht des Medizinischen Dienstes benannt. Fünf dieser Mitglieder mit Stimmrecht kommen aus Patienten-, Betroffenen- und Verbraucherschutzorganisationen, zwei Mitglieder ohne Stimmrecht sind auf Vorschlag der Landesärztekammern und der Verbände der Pflegeberufe zu benennen. Die Sitze im Verwaltungsrat sind zwischen Frauen und Männern gleich aufgeteilt.

Hauptamtlich Beschäftigte der Krankenkassen und ihrer Verbände dürfen nicht Mitglied im Verwaltungsrat sein. Ausgeschlossen ist auch, dass ein Mitglied eines Verwaltungsrates mehr als ein Ehrenamt in einem Selbstverwaltungsorgan bei einer Krankenkasse, einem Krankenkassenverband, einem anderen Sozialversicherungsträger oder einem anderen Medizinischen Dienst innehat. Die Amtszeit ist auf maximal zwei Wahlperioden befristet.

Weitere Details können Sie der Satzung entnehmen.

Mitglieder des Verwaltungsrates des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg 

Der Vorsitz und der stellvertretende Vorsitz des Verwaltungsrates wechseln zwischen den beiden alternierenden Vorsitzenden jeweils zum 1. Januar.

Vorsitz in geraden Jahren: Roswitha Steinbrenner 

Vorsitz in ungeraden Jahren: Wolfgang Metschurat 

 

Gruppe der Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkasse gemäß § 279 Abs. 4 SGB V (stimmberechtigt) 

Sylke Radke 

  1. Stellvertretung: Katrin Eberhardt 
  2. Stellvertretung: Carolin Vesper 

Chaja Charlotte Boebel 

  1. Stellvertretung: Britt Harriet Stern 
  2. Stellvertretung: Ulrike Tuchardt 

Riccardo Sawkin 

  1. Stellvertretung: N.N. 
  2. Stellvertretung: Michael Scherf 

Wolfgang Metschurat 

  1. Stellvertretung: N.N.
  2. Stellvertretung: Kristof Becker 

Nadine Epplen 

  1. Stellvertretung: Elisa Rabe 
  2. Stellvertretung: Dietmar Kolpin 

Christian Wette 

  1. Stellvertretung: Robert Eiffler 
  2. Stellvertretung: N.N.  

Judith Behra (Listenstellvertretung: siehe unten) 

Dr. Hartmut Günther (Listenstellvertretung: siehe unten) 

Marianne Förster (Listenstellvertretung: siehe unten) 

Axel Klos (Listenstellvertretung: siehe unten)  

Roswitha Steinbrenner 

  1. Stellvertretung: Karin Linke 
  2. Stellvertretung: Christine Vogler 

Bernd Heinig 

  1. Stellvertretung: Ron Jordan 
  2. Stellvertreter: Hans-Werner Hofmann 

Holger Jonas 

  1. Stellvertretung: N.N. 
  2. Stellvertretung: N.N. 

Susanne Kittner 

  1. Stellvertretung: Manuela Pach 
  2. Stellvertretung: N. N.  

Marko Bromann-Sprzagata 

  1. Stellvertretung: Erhard Stolz 
  2. Stellvertretung: Matthias Nadolsky

 

Listenstellvertreterinnen und -vertreter:  

Ulrike Materne, Michael Schmidt, Dr. Jutta Visarius, Dieter Meier, Heike Dahms 

 

Gruppe der Vertreterinnen und Vertreter der Patienten- und Betroffenenverbände gemäß § 279 Abs. 5 Ziffer 1 SGB V (stimmberechtigt)

Gerlinde Bendzuck, Stellvertretung: Sonja Arens 

Olaf Christen, Stellvertretung: Frank Weniger 

Antje Baselau, Stellvertretung: Sonja Köpf 

Hans-Jürgen Wenzel, Stellvertretung: Astrid Weingardt 

Bettina Delfanti, Stellvertretung: Susanne Meffert 

 

Gruppe der Vertreterinnen und Vertreter der Berufsorganisationen gemäß § 279 Abs. 5 Ziffer 2 SGB V (nicht stimmberechtigt)  

Swantje Kersten, Stellvertretung: Dr. Natalie Sharifzadeh 

Michael Hahn*, Stellvertretung: Martina Jaklin (Mitgliedschaft in ungeraden Jahren)

Dr. Daniel Sobotta*, Stellvertretung: Oliver Jähn (Mitgliedschaft in geraden Jahren)

*Vertreterinnen und Vertreter der Ärztekammer Berlin und der Landesärztekammer Brandenburg nehmen jährlich wechselnd ihren Platz im Verwaltungsrat ein. 

 

Sitzungstermine des Verwaltungsrates


1. Dezember 2022, 10:00 Uhr

Vorstandsvorsitzender: Dr. med. Axel Meeßen

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender: Frank Jacob

Leitender Arzt: Dr. med. Axel Meeßen


Dr. med. Axel Meeßen
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-5001
Telefax: 030 202023-5002


Frank Jacob
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-5051
Telefax: 030 202023-5002


 

Datenschutz/Recht Beschwerdemanagement

Heiko Klatt

Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin

Telefon: 030 202023-5030
Telefax: 030 202023-5032

E-Mail


 

Organisationsentwicklung/
Qualitätsmanagement

Barbara Roth

Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin

Telefon: 030 202023-5011
Telefax: 030 202023-5012

E-Mail

Innenrevision/Beauftragte für Korruptionsprävention

Heike Gartemann

Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin

Telefon: 030 202023-5034
Telefax: 030 202023-5002

E-Mail


 

Vorstand und Gremien
 

Annekatrin Kranepuhl

Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin

Telefon: 030 202023-5040
Telefax: 030 202023-5002

E-Mail

Kommunikation
 

Hendrik Haselmann

Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin

Telefon: 030 202023-5020
Telefax: 030 202023-5002

E-Mail


 

Service Center


Ronny Müller

Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin

Telefon: 030 202023-1010
Telefax: 030 202023-1011

E-Mail


Hier gelangen Sie zur Übersicht der Vergütungen des Vorstandes des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg.

Leitung: Dr. med. Aruna Stolpe
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-7030
Telefax: 030 202023-7033

Für die Kontaktaufnahme per E-Mail steht Ihnen unser Kontaktformular zur Verfügung.
 

Aufgaben

Ein Schwerpunkt dieses Geschäftsbereiches ist die Begutachtung von Arbeitsunfähigkeit. Diese liegt vor, wenn Versicherte aufgrund von Krankheit ihre Berufstätigkeit nicht mehr oder nur unter der Gefahr der Verschlimmerung der Erkrankung ausführen können. Das heißt: Krankheit allein ist noch nicht gleichbedeutend mit Arbeitsunfähigkeit. In der entsprechenden Begutachtung prüfen wir jeweils:

  • Art und Schwere der Erkrankung
  • den physischen und psychischen Gesamtzustand des kranken Menschen und
  • die Art der beruflichen Tätigkeit und die damit verbundenen Anforderungen.

An unseren Standorten Berlin, Cottbus und Fürstenwalde führen wir zudem kurzfristige körperliche Untersuchungen bei Arbeitsunfähigkeit durch. Darüber hinaus unterstützen wir die Krankenkassen bei der Steuerung von Langzeit-Arbeitsunfähigkeiten mit psychosozialem Hintergrund.

Darüber hinaus begutachtet der Geschäftsbereich Ambulant weitere Bereiche:

  • Vorsorge/Rehabilitation und ambulante Leistungen (z. B. Fahrkosten, Heilmittel, außervertragliche Psychotherapie)
  • Neurologische Frührehabilitation
  • Heilmittel (zum Beispiel Physiotherapie)
  • spezialisierte ambulante Palliativversorgung
  • Neue Untersuchungs-und Behandlungsmethoden
  • Arzneimittel
  • Transsexualismus
  • Medizinal-Cannabis.

Ferner erarbeitet der Geschäftsbereich Ambulant in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsbereich Fachservice fachärztliche Grundsatzstellungnahmen.


Die Hilfsmittelbegutachtung und die zahnmedizinische Begutachtung sind im Geschäftsbereich Ambulant zentralisiert:

Abteilung Zentrale Begutachtung Hilfsmittel

Leitung: Edith Alarcon-Drüge
Lise-Meitner-Str. 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-3500
Telefax: 030 202023-3570
E-Mail: hilfsmittel(at)md-bb.org

Die Abteilung Zentrale Begutachtung Hilfsmittel hat folgende Aufgaben:

  • Hilfsmittelbegutachtung
  • einzelfallbezogene Beratung der Krankenkassen vor der Versorgung ihrer Versicherten mit Hilfsmitteln
  • Erfolgsanalyse bereits durchgeführter Hilfsmittelversorgungen
  • Begutachtung vor der stationären Aufnahme in den Bereichen Schlafmedizin und operativ einzusetzende Hörgeräte.

 

Zahnmedizinische Begutachtung

Folgende Fragen werden in unserer externen zahnmedizinischen Begutachtungspraxis bearbeitet:

  • Prothetik
  • Kieferchirurgie
  • Parodontologie
  • Implantologie
  • Kinderzahnheilkunde
  • Krankenhauskostenübernahmen
  • außervertragliche Leistungen.

Ferner bieten wir den Krankenkassen zahnärztliche Grundsatzberatungen an.


Ansprechpartner

Zahnmedizinische Begutachtung
des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg
Dr. Dr. Reinhard Münstermann
Buddestraße 14a
13507 Berlin
Telefon: 030 43778900
Telefax: 030 4377890102
E-Mail: info(at)zahnarztpraxis-muenstermann.de

Leitung: Dr. med. Birgit Heukrodt
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-7040
Telefax: 030 202023-7032

Für die Kontaktaufnahme per E-Mail steht Ihnen unser Kontaktformular zur Verfügung.

Die stationäre Versorgung in Krankenhäusern ist ein elementarer Teil der Gesundheitsversorgung. Krankenhausleistungen werden nach diagnosebezogenen Fallpauschalen, sogenannten „Diagnosis Related Groups“ (DRG), abgerechnet. Die gesetzlichen Krankenkassen sind gesetzlich in der Pflicht, auffällige Krankenhausabrechnungen auf Korrektheit zu überprüfen. Sie nutzen dafür unsere unabhängige medizinische Expertise.

Aufgaben

Als Geschäftsbereich Krankenhaus

  • beraten wir die Krankenkassen bei der Auswahl der zu prüfenden Krankenhausabrechnungen
  • begutachten  wir Einzelfälle durch Aktenlagebegutachtung 
  • begutachten wir im Krankenhaus anhand der Krankenakten sowie in Fallkonferenzen und in Falldialogen mit Ärzten und Medizincontrollern
  • begutachten wir plastisch-kosmetische Operationen und bariatrische Operationen
  • prüfen wir im Bereich der Qualitätssicherung, ob Kliniken über alle erforderlichen Ausstattungsmerkmale für die Durchführung bestimmter Behandlungen verfügen
  • erarbeiten wir in Zusammenarbeit mit unserem Geschäftsbereich Fachservice fachärztliche Grundsatzstellungnahmen zu speziellen Fragestellungen und
  • engagieren wir uns in Gremien des Gesundheitswesens (zum Beispiel in Kommissionen der Kassenärztlichen Vereinigungen oder im Gemeinsamen Bundesausschuss).

Prüfungen von Krankenhausabrechnungen können unter anderem folgende Aspekte umfassen:

  • War die Behandlung im Krankenhaus überhaupt notwendig?
  • Sind Diagnosen und Prozeduren in den Abrechnungen sachgerecht abgebildet?
  • Müssen verschiedene Krankenhausaufenthalte zusammen abgerechnet werden?
  • Werden Zusatzentgelte (zum Beispiel für Dialysen oder Arzneimittel) korrekt abgerechnet?
  • War die Dauer der Krankenhausbehandlung angemessen?
  • War eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus notwendig?
  • Bestand die Indikation für die Gabe eines bestimmten Medikamentes?

Leitungen: Marcel Silbernagel
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-7020
Telefax: 030 202023-7025
E-Mail: marcel.silbernagel(at)md-bb.org

Aufgaben

Im Auftrag der gesetzlichen Pflegekassen erstellt unser Geschäftsbereich Pflege sozialmedizinische Gutachten zu folgenden Fragen:

  • Pflegebedürftigkeit und Feststellung des Pflegegrades
  • Isolierte Betreuungsleistungen für Personen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen
  • Pflegehilfsmittel, zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden oder zur Ermöglichung einer selbständigeren Lebensführung
  • Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen zur Ermöglichung der häuslichen Pflege oder zur Erleichterung der häuslichen Pflege oder zur Wiederherstellung einer selbständigen Lebensführung der Pflegebedürftigen.

Begutachtung von Pflegebedürftigkeit

Pflegebedürftig gemäß dem Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) sind Personen, die auf Grund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden  Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen.

Unsere Gutachterinnen und Gutachter prüfen jeweils im Rahmen eines angekündigten Besuches im häuslichen Bereich der Versicherten oder in der jeweiligen stationären Pflegeeinrichtung, ob die Voraussetzungen der Pflegebedürftigkeit erfüllt sind und welcher Pflegegrad vorliegt. Ihr Augenmerk richtet sich auch darauf, ob und in welchem Umfang Maßnahmen zur Rehabilitation oder andere Maßnahmen zur Beseitigung, Minderung oder Verhütung einer Verschlimmerung der Pflegebedürftigkeit geeignet, notwendig und zumutbar sind. Die Gutachterinnen und Gutachter äußern sich weiterhin zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung sowie zum Umfang der Pflegezeit der Pflegepersonen.

Die „Richtlinien der Spitzenverbände der Pflegekassen zur Begutachtung von Pflegebedürftige nach dem SGB XI“ sind dafür die bundeseinheitliche Grundlage.

Die Pflegekasse entscheidet

Die Entscheidung über das Vorliegen der Leistungsberechtigung trifft die Pflegekasse jeweils unter maßgeblicher Berücksichtigung unseres Gutachtens.

Pflegebedürftige, die in Deutschland einen Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung erworben haben, können auch in den Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen beziehen. Der Medizinische Dienst Berlin-Brandenburg  übernimmt für die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste die Verantwortung für die Durchführung, Koordination und Qualitätssicherung der Pflegebegutachtung in Schweden, Polen, Lettland, Litauen und Estland.

Leitungen: Marcel Silbernagel
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-7022
Telefax: 030 202023-7025
E-Mail: pflegequalitaet(at)md-bb.org

Pflegebedürftige Menschen brauchen besondere Unterstützung, damit eine hohe Qualität der Pflege sichergestellt ist. Viele Menschen werden von ambulanten, teilstationären oder stationären Pflegeeinrichtungen gepflegt. Diese Einrichtungen tragen Verantwortung für die gute Versorgung der Gepflegten.

Aufgaben

Wir

  • prüfen im Auftrag der gesetzlichen Pflegekassen jede Einrichtung mindestens jährlich, ob sie die festgelegten Qualitätsstandards einhält
  • prüfen stationäre Pflegeeinrichtungen unangekündigt; bei ambulanten Pflegeeinrichtungen sind wir verpflichtet, uns am Vortag anzukündigen
  • untersuchen dabei auch den Pflegezustand eines Teils der gepflegten Menschen und befragen sie zur Zufriedenheit mit ihrer Pflegeeinrichtung
  • beraten die Einrichtungen mit dem Ziel, Qualitätsmängeln vorzubeugen.

Leitung: Dr. med. Ernst Seiffert (stellvertretender Leitender Arzt)
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-7011
Telefax: 030 202023-7015

Für die Kontaktaufnahme per E-Mail steht Ihnen unser Kontaktformular zur Verfügung.

Aufgaben

Als Geschäftsbereich Fachservice

  • beraten wir die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in medizinischen und pflegefachlichen Grundsatzfragen (inklusive Beratung bei Vertragsbehandlungen)
  • verantworten wir federführend unsere Fortbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kranken- und Pflegekassen
  • entwickeln wir – häufig gemeinsam mit unseren Auftraggebern – neue MD-Dienstleistungsangebote
  • begutachten wir medizinisch-juristische Fragen, inklusive Behandlungsfehler
  • unterstützen unsere anderen Geschäftsbereiche fachlich
  • engagieren wir uns in Gremien des Gesundheitswesens (z. B. in Kommissionen der Kassenärztlichen Vereinigungen oder im Gemeinsamen Bundesausschuss).

Breit gefächert ist unser inhaltliches Beratungsspektrum in Grundsatzfragen:

  • Ambulante Leistungen
  • Arbeitsunfähigkeit
  • Arzneimittel
  • Häusliche Krankenpflege
  • Heil- und Hilfsmittel
  • Krankenhausbehandlung
  • Medizinisch-juristische Fragen
  • Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden
  • Pflegeversicherung (Pflegebedürftigkeit und Pflegequalität)
  • Prävention und Rehabilitation
  • Psychiatrie

Abteilung Medizinisch-juristische Fragen 

Leitung: Dr. med. Michael Schmuck
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-1440
Telefax: 030 202023-1450
E-Mail: medjur(at)md-bb.org

Die Begutachtung medizinisch-juristischer Fragen ist im Geschäftsbereich Fachservice integriert. Folgende Aufgaben zählen dazu:

  • vermutete Behandlungsfehler in Medizin und Pflege
  • allgemeine Ersatzansprüche (beispielsweise aus Arbeits-/Schulunfällen, Berufskrankheiten und Unfallhaftpflichtschäden).

Der Geschäftsbereich Unternehmensservice unterstützt mit seinen vier Abteilungen die anderen Organisationseinheiten mit einem umfassenden Dienstleistungsangebot.

Leitung: Frank Jacob
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-5051
Telefax: 030 202023-5002

Für die Kontaktaufnahme per E-Mail steht Ihnen unser Kontaktformular zur Verfügung.

 

Abteilung IT Entwicklung und Nutzerservice
Leitung: Gabriele Griffin
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-5101
Telefax: 030 202023-5102

Mit ihrem breiten Kompetenzspektrum schafft diese Abteilung für alle Mitarbeitenden und mit uns digital verbundene Partnerorganisationen und Personen ein leistungsfähiges, nutzerfreundliches und sicheres digitales Umfeld. Beispiele für Kernaufgaben sind Service Desk-Dienstleistungen für alle Standorte und Homeoffice-Arbeitsplätze, Störungsbeseitigung, Change Management, Infrastrukturentwicklung, Softwaremanagement sowie Schulungen.

 

Abteilung Personal und Soziales
Leitung: Christiane Rott
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-5201
Telefax: 030 202023-5202

Es ist attraktiv, beim Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg zu arbeiten. Anliegen aller Mitarbeitenden sowie Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) sind bei unserer Abteilung Personal und Soziales an der richtigen Stelle. Immer wieder treibt die Abteilung Personal und Soziales innovative Lösungen voran. Wir waren beispielsweise die erste Organisation aus dem öffentlichen Sektor in Deutschland mit Langzeit-Arbeitszeitkonten. Zum Gebiet „Personalbetreuung“ gehören beispielsweise Personalmarketing und -beschaffung, Personalabrechnung und unsere vielfältigen sozialen Leistungen. Der Schwerpunkt „Strategisches Personalmanagement“ umfasst unter anderem die Personalplanung, die Personalentwicklung, die Fortbildung sowie die Gesundheitsförderung.

 

Finanzen und Interner Service
Leitung: Johann Rott
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-5301
Telefax: 030 202023-5302

Die Abteilung Finanzen und Interner Service verwaltet die Einnahmen und Ausgaben des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg. Zu den Hauptaufgaben im Themengebiet Finanzen zählen unter anderem die Haushaltsplanung und -steuerung, die Kostenstellenrechnung, das Finanzreporting, die Abwicklung des Zahlungsverkehrs sowie die Jahresrechnungen. Der Bereich Interner Service umfasst beispielsweise den zentralen Einkauf, Ausschreibungsverfahren und das Fuhrparkmanagement.

 

Abteilung Facility Management
Leitung: Petra Kleemann
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin
Telefon: 030 202023-5400
Telefax: 030 202023-5500

Das Facility Management bewirtschaftet vor allem die Gebäude des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg sowie deren technische Anlagen und Einrichtungen.

Kompetenzeinheit Hilfsmittelverzeichnis beim Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg 
Leitung: Dr. med. Vera Vollmer
Lise-Meitner-Str. 1
10589 Berlin
Tel. 030 202023 – 3581
Fax: 030 202023 – 3502
kompetenzeinheit.hmv(at)md-bb.org

Aufgabe der Kompetenzeinheit ist primär die sozialmedizinische und medizinisch-technische Beratung des GKV-Spitzenverbandes zum Hilfsmittelverzeichnis. Dieser hat die Aufgabe, das Verzeichnis weiterzuentwickeln und aktuell zu halten. Die Kompetenzeinheit Hilfsmittelverzeichnis berät den GKV-Spitzenverband in folgenden Fragen: 

  • Antragsverfahren nach § 139 SGB V 
  • Fortschreibung des Hilfsmittelverzeichnisses 
  • Begutachtung im Zusammenhang mit Hilfsmitteln und einer neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethode (NUB) im Antragsverfahren 
  • Weitere Beratungsaufgaben im Zusammenhang mit dem Hilfsmittelverzeichnis. 

Die Kompetenzeinheit Hilfsmittelverzeichnis wird gemeinsam vom Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg und dem Medizinischen Dienst Bund betrieben. Die sozialmedizinische Beratung erfolgt schwerpunktmäßig durch den Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg, die medizinisch-technische Beratung schwerpunktmäßig durch den Medizinischen Dienst Bund.

Grundsätzlich gibt es in jedem Bundesland einen Medizinischen Dienst. In den Ländern Berlin und Brandenburg sowie in den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein existiert jeweils ein landesübergreifender Medizinischer Dienst. In Nordrhein-Westfalen gibt es zwei Dienste.

Die 15 Medizinischen Dienste in den Ländern und der Medizinische Dienst Bund bilden die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste. Sie kooperieren eng miteinander. Der Medizinische Dienst Bund wird von den Medizinischen Diensten getragen. Er koordiniert und fördert die bundesweite Zusammenarbeit. Dabei geht es zum Beispiel um bundesweit einheitliche Kriterien für die Begutachtung.

Gemeinsame Arbeitsgruppen wie die Sozialmedizinischen Expertengruppen kümmern sich um neue Entwicklungen in Medizin und Pflege. Dadurch sind die Gutachterinnen und Gutachter der Medizinischen Dienste immer auf einem aktuellen Wissensstand.

Für einige sozialmedizinische Themen bündelt die Gemeinschaft der Medizinischen Dienste ihren Sachverstand. So gibt es Kompetenz-Centren für Altersmedizin (Geriatrie), für Krebsmedizin (Onkologie), für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Fragen zur Qualitätssicherung und zum Qualitätsmanagement. Darüber hinaus ist die Kompetenzeinheit Hilfsmittelverzeichnis beim Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg angesiedelt.

Erfahrung und Wissen stellt der Medizinische Dienst auch der Gesundheitspolitik in Bund und Ländern zur Verfügung. Er gibt damit immer wieder Impulse für eine qualitativ hochwertige, humane und wirtschaftliche medizinische Versorgung und Pflege.