Monika Paulat ist die vom Verwaltungsrat bestellte Ombudsperson beim Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg. Die Juristin hat als Präsidentin langjährig Landessozialgerichte in mehreren Bundesländern geleitet. Dazu zählt das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg.

Als Ombudsperson berichtet sie jährlich dem Verwaltungsrat sowie dem Vorstand des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg und dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg als Aufsichtsbehörde. Der Bericht wird anschließend auf der Internetseite des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg veröffentlicht.

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Häufige Fragen und Antworten

Was sind die Aufgaben einer Ombudsperson? Mit welchen Anliegen kann ich mich an die Ombudsperson wenden und wie unabhängig arbeitet die Stelle? Hier haben wir für Sie einige wichtige Fragen und Antworten zur Ombudsperson zusammengestellt.

Bei jedem Medizinischen Dienst gibt es eine unabhängige Ombudsperson, an die sich sowohl Beschäftigte des Medizinischen Dienstes bei Beobachtung von Unregelmäßigkeiten, insbesondere Beeinflussungsversuchen durch Dritte, als auch Versicherte bei Beschwerden über die Tätigkeit des Medizinischen Dienstes vertraulich wenden können. Die Ombudsperson berichtet zudem dem Verwaltungsrat und der Aufsichtsbehörde in anonymisierter Form jährlich und bei gegebenem Anlass und veröffentlicht den Bericht auf ihrer Internetseite.

Durch die Ombudsperson werden die Transparenz und die Unabhängigkeit der Medizinischen Dienste sowie die Patientenrechte und die Rechte pflegebedürftiger Personen weiter gestärkt. Ziel ist es, durch die Ombudsstelle eventuelle Unregelmäßigkeiten aufzudecken und mögliche systematische Fehlentwicklungen im Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg zu verhindern.

Gesetzlich kranken- und pflegeversicherte Personen, deren Angehörige oder Betreuer können sich an die Ombudsperson wenden. Auch Mitarbeitende des Medizinischen Dienstes können sich an die Ombudsperson wenden.

Als versicherte Person können Sie sich vertraulich mit Beschwerden über die Tätigkeit des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg an die Ombudsperson wenden. Wenn Sie beim Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg beschäftigt sind, können Sie sich bei Verdacht von Beeinflussungsversuchen durch Dritte an die Ombudsperson wenden. Mit Ihrem Einverständnis nimmt die Ombudsperson Kontakt mit der zuständigen Stelle im Medizinischen Dienst auf und bittet um eine Stellungnahme zur Eingabe. In Konfliktsituationen versucht die Ombudsperson zwischen den Beteiligten zu vermitteln.

Die Ombudsperson soll die Versicherten und die Beschäftigten der Medizinischen Dienste in der Wahrnehmung ihrer Rechte stärken und unterstützen. Wenn jedoch eine Rechtsberatung gewünscht wird, kann die Ombudsperson nicht helfen.

Ist Ihr Anliegen ein Fall für die Ombudsperson, nimmt diese Kontakt zum Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg auf, um eine Stellungnahme anzufordern oder um Akten einzusehen. Dazu ist jedoch Ihre Einwilligung notwendig. Daher erhalten Sie per Post oder per E-Mail eine Einwilligungserklärung, die ausgefüllt und unterschrieben an die Ombudsperson gesendet werden muss. Erst wenn Ihre unterschriebene Einwilligungserklärung vorliegt, kann die Ombudsperson tätig werden.

In der Regel ist mit einer Bearbeitungszeit von etwa drei bis vier Wochen zu rechnen. Nach Abschluss der Prüfung wird die Ombudsperson Sie schriftlich über den Ausgang des Verfahrens informieren.

Die Ombudsperson arbeitet unabhängig und weisungsfrei vom Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg. Sie ist nur den rechtlichen Vorgaben und ihrem Gewissen verpflichtet. Die Ombudsperson ist nicht beim Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg angestellt.

Unser internes Beschwerdemanagement steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung. Als Teil des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg hat das Beschwerdemanagement einen kurzen Draht zu unseren Fachbereichen. Ihr persönlicher Kontakt zum Beschwerdemanagement:
Stabsstelle Datenschutz/Recht
Beschwerdemanagement
Heiko Klatt
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin

Telefon: 030 202023-5030
Telefax: 030 202023-5032
E-Mail: beschwerden(at)md-bb.org

Die Ombudsperson ist nicht beim Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg angestellt. Sie ist nur den rechtlichen Vorgaben und ihrem Gewissen verpflichtet. Die Ombudsperson arbeitet unabhängig und frei von Weisungen des Medizinischen Dienstes Berlin-Brandenburg. Diese Unabhängigkeit der Ombudsperson wird durch Gesetze und Richtlinien sichergestellt.

Die Ombudsperson achtet streng darauf, dass alle Informationen diskret und vertraulich behandelt werden. Soweit es für die Prüfung Ihrer Beschwerde notwendig ist, werden Ihre Angaben mit Ihrer Einwilligung an den Medizinischen Dienst weitergeleitet. Sie können sich, falls Sie dies möchten, auch anonym an die Ombudsperson wenden. Bitte beachten Sie, dass die Ombudsperson Ihnen in diesen Fällen nicht persönlich antworten kann.

Es gibt für das Ombudsverfahren keine Fristen.

Nein, das Ombudsverfahren ist für Sie kostenfrei.

Sollten Sie mit dem Ergebnis eines Gutachtens und dem nachfolgenden Leistungsbescheid Ihrer Kasse nicht einverstanden sein, richten Sie Ihren Widerspruch bitte an Ihre Kranken- oder Pflegekasse. Näheres entnehmen Sie bitte der Rechtsbehelfsbelehrung des Leistungsbescheides.

Die Ombudsperson kann keine Widersprüche entgegennehmen und bearbeiten.

Bitte wenden Sie sich unter der Rufnummer 0151 25222294 an die Ombudsperson. Sie können hier gerne auch eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, falls die Ombudsperson gerade nicht erreichbar ist.

Kontakt

Monika Paulat
Ombudsperson

Postanschrift:
Ombudsperson
beim Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg
-vertraulich-
Lise-Meitner-Straße 1
10589 Berlin

Telefon:0151 25222294

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